Autor: Karsten Rausch

 – Heimsieg auf fremdem Platz –

Eigentlich hätte die SG Saarmund am vergangenen Sonntag ein Heimspiel gehabt – da in Friesack jedoch eine große Feier anstand, baten unsere Gäste uns um eine Spielverlegung auf den Samstag. In Saarmund selbst war das Vereinsheim vermietet und auch sonst ist ja in Rehbrücke vieles besser, zum Beispiel gibt es dort einen sehr guten Kunstrasenplatz, für den sich Trainer Meinert entschied.

Die medizinische Betreuung übernahm Doc Detti, sodaß ich mich um meinen Drittjob als Assistenztrainer kümmern konnte und beide Mannschaften dann in Rehbrücke bei teilweise bewölkter, teilweise heiter-sonniger Wetterlage das  Spiel absolvierten.

Saarmund hatte beim letzten Auswärtsspiel in Friesack Lehrgeld bezahlt und 3:1 verloren, vielleicht hatten die Gäste deshalb die Saarmunder etwas unterschätzt, aber die Mannschaft von Saarmund zeigte sofort Kampfgeist und Angriffswillen und wollte sich auch in Rehbrücke nicht die Butter vom Brot nehmen lassen, sodaß sie unter den Anfeuerungsrufen von ca. 50 aus Saarmund angereisten Fans wie die Feuerwehr loslegten.

Friesack war ständig unter Druck und schon in der 6. Minute gelang T. Schröder das 1:0.

Nach einer Ecke bekamen die Friesacker den Ball nicht aus dem Strafraum, es sah zunächst aus, als ob Schröder im Abseits stünde, er hat sich aber aktiv aus dem Abseits bewegt und bekam dann mit dem Rücken zum Tor den Ball, drehte sich und schob eiskalt ein.

(Bild: …es brennt im Friesacker Strafraum)

In der 13. Minute dann eine herrliche Kombination, beginnend beim Mannschaftskapitän Florian Schulz, der sich den Ball an der Mittellinie nahm und auf den Strafraum der Gäste zusprintete, dann ein präzises Abspiel, welches letztendlich bei Tilman Käpnick landete, der überlegt und gekonnt zum 2:0 einlochte.

Bis zur Halbzeit ergaben sich kaum Chancen der Gäste, die allerdings im Mittelfeld sehr zweikampfstark auftrumpften, sodaß in der 32. Minute Gilmeister nach taktischem Foul die gelbe Karte sah und kurz vor Halbzeit dann auch Robert Städter das gleiche Schicksal ereilte.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste aufgehört hatte, teilweise waren die Saarmunder nur durch Fouls zu stoppen, was den Schiedsrichter nicht daran hinderte, nur den Saarmundern (bis auf eine einzige Ausnahme am Ende des Spiels) die gelbe Karte zu zeigen.

Aus einem dieser Fouls gab es dann einen Freistoß aus halbrechter Position, der von

Tilman Käpnick perfekt in den Dreiangel des gegnerischen Tores gezirkelt wurde – der Friesacker Torhüter hatte nicht den Hauch einer Chance.

Ein perfektes Tor, mit dem sich Tilman selbst für seine aufopfernde und gute Spielweise belohnte!

Nun sollte man eigentlich glauben, daß Saarmund den Sieg im Sack hatte, allerdings ist ja auch Friesack bekannt dafür, daß sie nicht aufstecken und kämpfen können.

Aus einem harmlosen Freistoß aus halblinker Position erzielte Friesack dann noch den Treffer zum 3:1 – weder die Mauer der Gastgeber noch der Torwart sahen dabei besonders gut aus, denn aus – eigener – Sicht kullerte der Ball rechts unten ins Tor hinein, sodaß die Gäste durch diesen selbst verschuldeten Anschlußtreffer durch die Gastgeber, noch einmal stark gemacht wurde.

Es ergab sich weiterhin ein sehr kämpferisches Spiel, in dem dann sowohl Tilman als auch der Mannschaftskapitän der Gastgeber gelbe Karten erhielten und in der 84. Minute Kay Moser artistisch einen Ball von einem durchgelaufenen Friesacker hielt, der – zum Glück für die Gastgeber – keinen Druck hinter den Ball mehr bekam.

In der 86. Minute fiel dann daß mehr als umstrittene 3:2 durch die Gastgeber, nachdem ein Spieler der Gäste im passiven Abseits stand, dann aktiv wurde und den Torwart der Gastegber aktiv behinderte, sodaß dieser Treffer irregulär war, weil es sich letztendlich um ein aktives Abseitstor handelte.

Es gab viel Hin und Her, der Linienrichter hatte auch die Fahne oben, der Schiedsrichter überstimmte ihn dann schließlich und gab eine zweite gelbe Karte an Robert Städter, die er später jedoch zurücknahm – allerdings das Tor für die Gäste gab, und mit diesen unseriösen und schlechten Entscheidungen weitere Unruhe in das kämpferische Spiel hineinbrachte.

Man kann nicht von einem Zittersieg der Gastgeber sprechen, denn im Prinzip hatten sie kaum eine echte Torchance zugelassen und das Ergebnis trügt darüber hinweg, daß die Gastgeber von der ersten bis zur letzten Minute das Spiel im Griff hatten.

Gegen Ende war das Spiel selbstverständlich von zahlreichen taktischen Fouls hier und da geprägt – allerdings nur eine gelbe Karte für die Gastgeber zeigt, daß da etwas nicht stimmen kann.

Nach der völlig inakzeptablen Schiedsrichterleistung im vorigen Heimspiel nun erneut eine schlechte Schiedsrichterleistung, mit der die Saarmunder klarkommen mußten und insoweit extrem viel Glück hatten, daß es keine Platzverweise gab.

Nach Abpfiff gab es noch einen kleinen Tumult, der immer noch aus der 86. Minute herrührte, aber dieser beruhigte sich schnell und die Gäste zeigten sich als faire Verlierer.

SG Saarmund: Moser – Städter, Schulz (78. List), Kühn, Grigull, F., Gilmeister, Käpnick, T., Abert, Schröder (46. Selinger), Zimmermann, Grigull, J.;

Bank: List, Curio, Selinger; Trainer: Meinert

KaRa

-ein herrlicher Spätsommertag am Berg-

Beide Teams traten am Sonntag mit unterschiedlichen Voraussetzungen, aber auch ersatzgeschwächt zum Match an. So fehlten wichtige Spieler auf beiden Seiten. Zudem hatte sich bei Cheftrainer Meinert die Hälfte des Trainerteams abgemeldet.

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 – ein schöner Sonntag im Havelland –

 

Am vergangenen Sonntag mußte die erste Mannschaft der SG Saarmund ins schöne Havelland reisen und zwar zur SV Roskow.

Eine etwas einsame Gegend, irgendwo zwischen der Stadt Brandenburg und der B 273, die nach Nauen führt, liegt Roskow.

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oder: Das Geheimnis derer vom Berge –

Aus alten und uralten Zeiten gibt es Geschichten, die vergißt man nicht. Wenn sie mit bestimmten Orten, meistens dunklen Wäldern oder Bergen verbunden sind, dann nennt man sie „Sagen“.

Eine solche Geschichte, die man wohl so schnell nicht vergißt, war das Spiel der SG Saarmund zu Hause gegen Borussia Brandenburg –wenn man der Zeitung glauben kann, ein Mitfavorit um die vorderen Plätze in der Kreisoberliga Havelland. Wobei die Saarmunder eigentlich nur von den Journalisten zum Favoriten gemacht wurden, sich selbst allerdings nicht so sehen.

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Freundschaftsspiel

Nach zwei Testspielen mit nicht so zufriedenstellenden Leistungen, konnte sich die Elf von Cheftrainer R. Meinert nun ein drittes Mal innerhalb von 8 Tagen in einem Spiel vorstellen. Trotz des Fehlens von Stammkräften, wie z.B. des Mannschaftskapitäns Florian Schulz und des Stammtorhüters Kay Moser konnte Cheftrainer R. Meinert auf einen großen Kader in diesem Testspiel bauen, der, auch durch die Möglichkeit des Zurückwechselns, komplett zum Einsatz kam.

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– zu keinem Zeitpunkt gefährdeter historischer Sieg –

 

Am vorigen Freitag, einem nebligen, nassen und kalten Herbsttag, mußten die Kicker der Ü38 unseres Vereins nach Busendorf fahren, einem kleinen Dorf das nunmehr zu Lehnin gehört, früher mal zur Preußischen Provinz Sachsen, und welches versteckt mitten im Wald liegt.

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– besserer Torwart entscheidet das Spiel –

 

Ein schöner Sonntag war es schon bis zur Mittagszeit. Der Sommer versuchte noch einmal mit seinen Künsten zu verführen – als die Saarmunder in Brück ankamen schien die Sonne, es war leicht windig und genau das andere Extrem gegenüber der vorigen Woche lag vor ihnen:

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– oder: wie man sich selbst am Schopf aus dem Sumpf zieht –

Am Sonntag war wieder Pokalzeit. Der Sommer zog nochmal alle Register, farbenfroh und schön, leicht windig und sonnig – so zog es die Saarmunder quer durch Potsdam wieder raus aufs Land. Die eingemeindeten Potsdamer aus Golm hatten mehrere Überraschungen parat – so wurde kurzfristig das Spiel von 15:00 Uhr auf 13:00 Uhr verlegt und letztendlich noch vom Rasenplatz auf den niegelnagelneuen Kunstrasenplatz.

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– wir stürzen den Spitzenreiter…mal wieder –

Am Muttertag, den 12.05.2019 mußte die erste Mannschaft der SG zur „Mutter aller Fußballspiele“ – dem ewigen Ligarivalen SV Dallgow.

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– den Spitzenreiter entthront –

 

Am Sonntag empfing die SG Saarmund, nach drei Niederlagen in Folge, nun den Spitzenreiter der Kreisoberliga Havelland. Coach Feller mußte ein ambivalente Aufgabe bewältigen, einerseits ein positives Gefühl vermitteln, andererseits aber auch die Realität im Auge behalten, denn die Tabellenpositionen sind weit auseinander gewesen und die Mannschaft braucht einfach wieder Selbstvertrauen, um diesmal nicht erst in den letzten Spielen den Klassenerhalt zu sichern.

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– Niederlage nach gutem Spiel und tapferem Kampf –

Am vergangenen Sonntag musste die SG nun nach zwei Heimsiegen zur Eintracht nach Glindow reisen. Der letzte Sieg dort ist lange her, erst zu Saisonbeginn verlor man dort im Pokal.

Einen sehr fairen Bericht vom Spiel schrieb Sportfreund Edgar Hecht, der Trainer der Glindower.


Limberger zur Führung der Gäste

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– oder: die Selinger Festspiele im Stadion Am Berg –

Am 12.11.2017 stand das nächste Heimspiel an, nach dem vorigen 3:2 Sieg gegen Beelitz wollte die 1. Mannschaft der SG Saarmund beweisen, daß der erste Sieg der Saison keine Eintagsfliege, sondern man auch mit drei Punkten nachlegen kann.

Wieder legte die Zweite vor, die nach einem Halbzeitstand von „nur“ 1:0  noch 5:1 gewann.

Dieses Mal wurde die Mannschaft von Mike Nagora gecoacht, da Christian Feller im Urlaub war.

Im Gegensatz zu den vorigen Spielen begannen die Saarmunder sehr sicher, ohne die Taktik gegenüber dem Heimsieg vorige Woche geändert zu haben.

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– Erster Sieg in der laufenden Saison durch die Gastgeber –

 

Bei zunächst trockenem Wetter trafen sich die beiden im hinteren Ende der Kreisoberliga beheimateten Mannschaften im Stadion Am Berg in Saarmund. Für die Gastgeber mußte unbedingt ein Sieg her, sollten die Chancen auf den Klassenerhalt nicht noch weiter sinken.

 

Die zweite Mannschaft der SG hatte vorgelegt und die zweite Mannschaft der Gäste mit 4:0 besiegt, so daß man der ersten Mannschaft wünschte, sie würde nun endlich auch einmal den ersten Sieg in der laufenden Saison einfahren.

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– Gastgeber trotzen dem Spitzenreiter drei Punkte ab und stürzen ihn –

Die Gastgeber begannen mit einer Zweier-Spitze vorne, die aus Andy und Tim gebildet wurde, Bommel fand sich defensiv rechts wieder und Chris Feller spielte hinter den Spitzen zentral.

Hinten begann die SG Saarmund ganz flexibel – glaubte ich zunächst an eine Viererkette mit Anton hinten links so wurde diese doch sehr oft zu einer Dreierkette, in der Zimmermann zentral „regierte“ und Anton sehr flexibel spielte, die Position oft wechselte, teilweise vor, teilweise hinter dieser Kette die Bälle auch zentral oder auch einmal rechts verteilte und nach vorne ins Mittelfeld brachte.

Das gegenseitige Abtasten dauerte relativ lange wobei die Gäste durch ungewohnte „Stockfehler“ viele Bälle verloren und den anfangs auch nicht sicher spielenden Gastgebern doch langsam die notwendige Sicherheit verschafften.

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Gastgeber gewinnen einseitiges Spiel sicher:

Ich bin leider erst ab der 14. Minute da gewesen so dass sich auch nur ab da berichten kann, der Stand war 0:0.

Die ersten 3 Minuten meine Anwesenheit sah ich drei Angriffe, meistens über die rechte Seite der Saarmund, die die Gastgeber aber nicht erfolgreich abschließen konnten weil sie entweder im abseits standen oder Kai Moser im Tor der Gäste klärte.

In der 17. Minute dann ein Angriff der Gastgeber, der links außen von Ihnen zieht in die Mitte an ihm dran es Danilo Zimmermann, der Stürmer kommt zu Fall, es folgt der übliche Pfiff…

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