SG Saarmund II : FSV Eintracht Glindow – 0:6 (0:1)

3. Spieltag 13.09.2026

Startelf: 1 Bastian Wiedemann, 2 Matti Wenzel, 3 Oskar Henze, 9 Tim Meinke, 10 Jannik Köhn, 11 Justin Abert, 13 Ole Fischer, 14 Justus Schneider, 23 Robert Schröder, 25 Eddy Richter, 27 Patrick Schenk
Bank: 6 Paul Katerbau, 7 Ernis Rexha, 8 Louis Kuhlow, 17 Tim Dräger, 19 Jason Kler, 80 Maximilian-Sean Kranz

Am dritten Spieltag wartete mit dem Aufsteiger FSV Eintracht Glindow der nächste Gegner auf unsere Zweite. Mit einem gut besetzten Kader gingen wir in die Partie, mussten allerdings bereits in der Erwärmung auf die angeschlagenen Paul und Jason Rücksicht nehmen.
Glindow startete als Aufsteiger mutig und präsent in die Partie. Mit viel körperlicher Präsenz und hoher Intensität setzte der Gast uns in den ersten Minuten unter Druck. Nach rund zehn Minuten fanden wir besser ins Spiel und konnten uns zunehmend nach vorne kombinieren. In der 15. Minute wurde Justin Abert im Strafraum zu Fall gebracht und bekam die große Chance zur Führung. Den fälligen Elfmeter konnte der Glindower Torhüter jedoch parieren.

Der vergebene Strafstoß gab Glindow zusätzlichen Rückenwind. In der 21. Minute fiel schließlich das 0:1. Bis zur Pause konnten wir uns zwar noch einige gute Offensivaktionen erspielen, nutzten diese aber nicht konsequent genug. Glindow ging somit mit einer knappen Führung in die Halbzeit.
Für die zweite Hälfte war die Marschroute klar: mutiger auftreten, kompakter stehen, schneller ins letzte Drittel kommen und konsequenter den Abschluss suchen. Phasenweise gelang das auch, allerdings entwickelte sich die Partie zunehmend hektisch und von vielen Zweikämpfen und Unterbrechungen geprägt.
In der 63. Minute folgte dann der entscheidende Rückschlag: Oskar sah innerhalb kurzer Zeit die Gelb-Rote Karte. Kurz darauf bekam Glindow einen Elfmeter zugesprochen und erhöhte auf 0:2. Damit war die Partie endgültig in eine Richtung gekippt. In der Folge verloren wir zunehmend die Ordnung und vor allem die notwendige Lauf- und Einsatzbereitschaft. Glindow nutzte die sich bietenden Räume konsequent und erhöhte innerhalb der letzten 30 Minuten noch auf 0:6.

Am Ende steht damit eine deutliche Niederlage, die insbesondere aufgrund der Schlussphase auch in dieser Höhe verdient ist. Einzig unser Torwart konnte sich mit mehreren starken Paraden gegen eine noch höhere Niederlage stemmen.
Nach dem missglückten Saisonstart mit 0 Punkten und 0:9 Toren gilt es nun, die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Stefan Schmidt