SV Germania Berge : SG Saarmund – 3:0 (2:0)

7. Spieltag am 17.10.2026

Startelf: 1 Dean Hück, 3 Emilio Wanke, 4 Jason Kler, 5 Robert Karper, 8 Max Asmus (C), 11 Janek Heinrich, 13 Nicolas Gimsa, 14 Gramos Rexha, 15 Tim Meinke, 18 Lukas Liebscher, 19 Stephan Bölke
Bank: 2 Matti Wenzel, 6 Ole Fischer, 16 Justus Schneider
Wechsel: 46′ – Matti ⇄ Robert | 59′ – Ole ⇄ Janek | 81′ – Justus ⇄ Jason

Torschützen: 26′ – 1:0 K. Lösch | 35′ – 2:0 A. Horn | 80′ – 3:0 A. Diallo


Für unsere Erste gab es in der Landesklasse bei Germania Berge nichts zu holen. Nach einer zunächst ausgeglichenen Partie musste sich unsere SG Saarmund am Ende mit 0:3 geschlagen geben. Vor allem die fehlende Durchschlagskraft im Angriff und die Anfälligkeit bei gegnerischen Standards machten es unserer Elf schwer.

Dabei begann die Partie zunächst ordentlich. In den ersten 15–20 Minuten waren unsere Männer die bessere Mannschaft und ließen den Ball phasenweise gut laufen. Wirklich gefährlich wurde es vor dem Tor der Gastgeber allerdings nur selten. Die beste Möglichkeit bot sich Max mit einem Freistoß von der Ecke des Strafraums, den er gefährlich in Richtung des zweiten Pfostens brachte. Germania Berge setzte vereinzelt Nadelstiche, ohne zunächst ernsthaft für Gefahr zu sorgen.

Mit zunehmender Spielzeit fanden die Gastgeber jedoch vor allem über Standardsituationen besser in die Partie. Nachdem die ersten beiden ruhenden Bälle bereits für Gefahr gesorgt hatten, führte eine Ecke in der 26. Minute schließlich zum 1:0. In der Folge passierte auf dem Platz zunächst wenig. Berge hatte etwas mehr Spielanteile, ließ den Ball in der eigenen Abwehr laufen und suchte anschließend mit langen Diagonalbällen den Weg nach vorne.

In der 35. Minute schlugen die Gastgeber erneut zu. Nach einem verlängerten Einwurf landete der Ball beim Angreifer von Berge und von dort im Tor unserer Ersten – das 2:0. Danach übernahm Germania Berge weitgehend das Geschehen. In der 41. Minute musste Dean bei einer gefährlichen Situation an der Strafraumkante eingreifen und verhinderte mit einer starken Parade einen weiteren Gegentreffer. Kurz vor der Pause kam unsere Elf noch einmal etwas besser auf. Ein Abschluss von Gramos aus der Distanz stellte den gegnerischen Torhüter allerdings vor keine größeren Probleme.

Nach dem Seitenwechsel versuchte unsere Erste, mit höherem Pressing mehr Druck aufzubauen. Das gelang phasenweise durchaus gut: Unsere Saarmunder waren über weite Strecken spielbestimmend und kamen mehrfach bis in die Nähe des gegnerischen Strafraums. Dort fehlten jedoch die Ideen und die letzte Konsequenz, um aus den Angriffen klare Torchancen zu machen.

Die Gastgeber blieben durch Konter gefährlich, die unsere Defensive zunächst meist gut verteidigte. Allerdings führten diese Situationen immer wieder zu Standards, bei denen Berge erneut gefährlich wurde. Zudem luden eigene Fehler die Hausherren wiederholt zu aussichtsreichen Angriffen ein. Um die 60. Minute kam Max nach einem Angriff aus rund 16 Metern zum Abschluss, doch der Torhüter konnte den Schuss parieren.

Die Entscheidung fiel schließlich in der 80. Minute. Nach einem Ballverlust im eigenen Aufbau schaltete Germania Berge schnell um und nutzte die Gelegenheit eiskalt zum 3:0. In der Schlussphase passierte anschließend nichts Nennenswertes mehr.

Unterm Strich muss unsere Erste eine verdiente Niederlage hinnehmen. Zwar zeigte die Mannschaft immer wieder ansehnliche spielerische Ansätze und hatte gerade nach der Pause längere Phasen mit mehr Ballbesitz. Vor dem gegnerischen Tor fehlte jedoch die nötige Durchschlagskraft. Gleichzeitig offenbarte unsere Defensive bei Standardsituationen und nach eigenen Fehlern zu viele Schwächen.

Das sagt unser Trainer der Ersten zum Spiel: „Nach konzentrierten ersten 15 Minuten, in denen wir die geplanten Inhalte gut auf den Platz gebracht haben, verloren wir zunehmend unsere Struktur und wurden mit dem Ball zu mutlos. Durch schlecht verteidigte Standards kassierten wir verdient das 0:2 zur Halbzeit. Im zweiten Durchgang zeigten wir ein mutigeres Aufbäumen und erspielten uns einige Halbchancen, schafften es jedoch nicht, unsere Umschaltmomente konsequent zu Ende zu spielen.“

Viel Zeit zum Grübeln bleibt nicht: Am Samstag steht das Derby an. Dort wollen unsere Männer eine Reaktion zeigen und mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wieder ein anderes Gesicht präsentieren.

Mathias Curio